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Willkommen

Herzlich Willkommen auf meinem Reiseblog. Mein Name ist Jean-Martin Harder, ich bin 19 Jahre alt und leiste zur Zeit meinen Freiwilligendienst, mit Hilfe der Organisation "Volunta" vom Deutschen Roten Kreuz, in Bolivien ab. Hier erhalten sie regelmäßige Informationen über meinen Alltag als FSJler, meinen täglichen Aufgaben und Wissenswertes über Land und Leute.

Ankunft in Santa Cruz: 17.09.2009; seit:

in Bolivien.

Uhrzeit Deutschland:


Uhrzeit Bolivien - Sucre:

Tarabuco

Um Sucre zu verlassen, gehen wir, geführt von Anna und Catalina, die vom weltwärts-Projekt in Tarabuco sind, zu einem Laden, vor dem die Truffis, Kleinbusse a 9 Sitzen mit 2 zusätzlichen Klappsitze für 11-18 Personen, nach Tarabuco losfahren. Leider hat es etwas länger gedauert unser Visum zu beantragen, das uns erlaubt uns ein Jahr lang hier aufzuhalten: Nachdem wir den Aids-Test „bestanden“ , Passfotos gemacht und uns bei Interpol registrieren lassen haben, firl der Migracion, der Einwanderungsbehörde auf, dass wir das Visum schon in Deutschland hätten beantragen sollen. Doch Arturo, unser bolivianischer Ansprechpartner, hat das geregelt. Trotzdem waurde es etwas knapp, sodass wir beinahe den letzten Truffi verpasst hätten. Dieser fährt uns dann zum Gringopreis (doppelt) nach Tarabuco, weil wir die letzten seien.  Als wir uns damit abgefunden haben, steigen noch 5 weitere Personen ein, die vorher vollkommen teilnahmslos herumgestanden hatten. Natürlich ergab sich dadurch für uns keine Preissenkung.

Nach anderthalb Stunden Fahrt kommen wir gegen halb acht in Tarabuco an. Es liegt malerisch zwischen  Hügeln auf 3200 Metern, und ist damit nochmal 400m höher gelegen als Sucre. Als wir ankommen, ist es bereits dunkel, da die Sonne hier gegen halb sieben untergeht. Wir begeben uns ins Hostel, wo uns Marco, der Sohn von Don Balbino, dem Herbergsvater,  mit einem Abendessen empfängt. Nachdem wir dieses zu uns genommen haben, sitzen wir noch ein bisschen zusammen, um uns bekannt zu machen.

Am nächsten Morgen führen Anna und Catalina uns durch den Ort , undzeigen uns die beiden Grundschulen, das Colegio(Sekundärstufe), die Plaza und andere wichtige Punkte in Tarabuco. Nach dem Mittagessen steigen wir auf einen kleineren Hügel, von dem aus man den Ort überblicken kann. Von oben können wir das Gesehene  besser lokalisieren, und uns einen ungfähren Plan erstellen.  Kaum zu übersehen ist dabei, dass ein Arm von Tarabuco, das wie ein L aufgebaut ist, deutlich ärmer aussieht, als der andere. Die Kinder dieses Teiles gehen in die Grundschule Mendietta, in der ich auch tätig sein werde, während die Anderen in die Rosalia gehen, eine deutlich neuere, modernere Schule, in der eine dänische Freiwillige Englischunterricht gibt, weshalb ich dort eher weniger arbeiten werde.

Als wir wieder ins Hostel zurückkehren, treffen wir dort auf Don Balbino, unseren „Vorgesetzten“ und Koordinator, der vor Freundlichkeit und Ideenreichtum übersprüht. Da er in jungen Jahren in Deutschland Argrarwissenschaft studiert hat, kann er sogar ziemlich gut Deutsch, sodass wir schnell in einem Mischmasch aus Spanisch und Deutsch ins Gespräch kommen. Sofort schmiedet er Pläne, was wir noch alles mit ihm machen sollen, den höchsten Berg der Umgebung will er mit uns ersteigen und die Schlucht in Icla will er uns zeigen, die Catalina touristisch erschliessen möchte, und in der es Dinofussabdrücke zu sehen gibt. Doch zuerst gilt es für uns uns hier einzufinden, und zu planen, was wir wann arbeiten wollen, was wir von den Vorgängerfreiwilligen übernehmen, und was wir an Projekten neu starten.

24.10.09 18:49
 


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