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Willkommen

Herzlich Willkommen auf meinem Reiseblog. Mein Name ist Jean-Martin Harder, ich bin 19 Jahre alt und leiste zur Zeit meinen Freiwilligendienst, mit Hilfe der Organisation "Volunta" vom Deutschen Roten Kreuz, in Bolivien ab. Hier erhalten sie regelmäßige Informationen über meinen Alltag als FSJler, meinen täglichen Aufgaben und Wissenswertes über Land und Leute.

Ankunft in Santa Cruz: 17.09.2009; seit:

in Bolivien.

Uhrzeit Deutschland:


Uhrzeit Bolivien - Sucre:

Feiertage

Todos Santos

Todos Santos ist Allerheiligen, hier der 1. und 2.November. An diesem Tag wird traditionell den Toten des vergangenen Jahres gedacht. Dazu geht man am 1. November auf den Friedhof, um dem Toten seine Lieblingsspeisen und –Getränke zu bringen, und mit ihm zu feiern. Das dauert den ganzen Tag, bis in die Nacht verbringt man Zeit mit dem Toten. Dazu werden die Gräber geschmückt und der Friedhof hergerichtet.

Am 2.November sind die Menschen des Dorfes nun bei den Familien der Verstorbenen eingeladen. Die Häuser sind geschmückt, und die Türen stehen symbolisch offen. Wer eintritt und für die Seele des Verstorbenen betet, wird zu einem reichhaltigen Essen eingeladen, das auch reichlich Getränke, meist alkoholische, enthält. Dadurch ist das ganze Dorf auf der Straße, auf dem Weg von Mittagessen zu Mittagessen. Und dazwischen findet man auch Zeit sich mit Bekannten auf die Gehsteige zu setzen, und einfach so zu trinken…

Buena Noche

Heiligabend wird hier im Kreis der Familie gefeiert. Das Abendessen wird relativ spät gegessen, etwa um 10Uhr herum. Davor und danach tanzen die Kinder um selbstgebaute Weihnachtsaltäre. Um Mitternacht werden die dann ins Bett geschickt, und der erwachsene, alkoholische Teil der Feier beginnt. Geschenke gibt es meist nur für die wohlhabenderen Kinder in der Stadt, und erst am 25. Dezember. Der Überraschungseffekt ist dabei gering, weil die meisten Kinder mit ihren Eltern die Geschenke kaufen gehen. Am 25. gibt es dann nochmal ein Festessen mit der ganzen Familie.

Noche Vieja/Año Nuevo

Silvester wird hier ganz ähnlich gefeiert wie bei uns, mit Familie, Freunden und Bekannten. Das Feuerwerk fällt jedoch zumindest in Sucre deutlich kleiner aus. Dafür gibt es Orte wie Copacabana, die für ihr Feuerwerk national berühmt sind. Ebenso wird auf das neue Jahr angestoßen, und um Mitternacht sind auch die Straßen voller leicht alkoholisierter, und deshalb deutlich kontaktfreudigerer Bolivianer. Zudem sind gerade an den Feiertagen viele Gringos und Touristen unterwegs. Neujahr wird dann ebenso wie in Deutschland zum Erholen genutzt. Dabei sind aber durchaus Geschäfte offen, es wird nur davon abgeraten mit den Bussen in der Stadt und Überland zu fahren, da die Fahrer meist vom Vortag noch Restalkohol mitbrächten…

Generell wird in Bolivien sehr viel getrunken, vor allem Singani, einen Tresterschnaps, Chicha, ein von den zahlreichen Chicherias zubereitetes Maisbier, Bier und vor allem in Potosí auch purer Alkohol, auf dessen Flaschen der Aufdruck „Buen Gusto“ leuchtet. Balbino meinte einst: „Wenn jemand in Bolivien auf der Straße schläft, dann nicht weil er kein Haus hat, sondern weil er einen Rausch hat.“ Dass dies ein großes Problem des Landes ist, haben aber mittlerweile einige Bolivianer verstanden, und es bleibt abzuwarten, ob sich dort etwas tut.

29.3.10 00:11
 


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